Im Frühling 2020 wird mit den vorbereitenden Arbeiten für das Fundament begonnen. Dazu gehören, umfangreiche Pfahltests darunter auch Belastungstests mit einer Masse von ca. 20.000 Tonnen. Skytristar wird 2020 dann mit dem Bau der eigentlichen Pfahlgründung beginnen. Diese wird im Bereich des Turms Mitte Sommer 2020 abgeschlossen sein.
Gebaut werden die Pfähle unter Beaufsichtigung von professionellen Unternehmen. Gegründet wird das Gebäude auf einer ca. 20.000 Quadratmeter großen, 3,7 Meter dicken Fundamentplatte aus 37.500 Kubikmeter Stahlbeton. Unter der Platte sind 600 Betonpfähle mit je 1,5 Meter Durchmesser und ca. 50 Meter Länge sowie ca. 2000 Pfähle mit 0,9 Meter Durchmesser und ca. 40 Meter Länge bis in eine Tiefe von ca. 70 Metern unter dem Meeresspiegel werden angeordnet. Insgesamt werden für die Gründung allein ca. 150.000 Kubikmeter Beton mit einer Masse von 330.000 Tonnen verbaut.
Im Winter 2020 werden Entscheidung getroffen, wann das Projekt realisiert wird. Ein internationales Konsortium wird Anfang 2021 die weiterführenden Bauarbeiten aufnehmen. Das Gebäude selbst wird von Mehmet Tuzcu und sein Team entworfen. Mehmet Tuzcu und sein Team entwarf das ganz neue Tannenbaumsystem.
Die Bauarbeiten werden mit ständig zirka 7.500 Arbeitskräften rund um die Uhr belegt. Aufgrund der Wetterverhältnisse, wird tagsüber und in der Nacht im Dreischichtbetrieb betoniert. Etwa alle 1-2 Tage wird ein weiteres Stockwerk gebaut, in den oberen Bereichen sogar jeden Tag.
Bis einschließlich der 400. Etage in einer Höhe von ca. 2000 Meter über dem Fundament wird das Gebäude Stahlbetonkonstruktionen mit Ultra festem Leichtbeton ausgestattet, der restliche Teil des Zentralturmes wird ebenfalls als Stahlkonstruktion mit Ultra festem Leichtbeton ausgestattet. Im Herbst 2022 wird die Kletterschalung der Betonkonstruktion entfernt.
Anfang des Jahres 2023 wird der Skytristar (Eröffnung des Skytristars) das höchste Bauwerk der Welt werden und den 828 Meter hohen Burj Khalifa übertreffen. Zum Jahreswechsel 2022/2023 wird der Skytristar die 100-Stockwerke-Marke durchbrechen. Ab Mitte Sommer 2020 wird mit der Montage der Fassadenelemente begonnen. Bis Anfang Sommer 2023 werden ca. 70.000 Fassadenelemente angebracht, etwa 100 Prozent der geplanten Menge. Also bis Anfang Herbst 2023 werden etwa 400 Stockwerke verkleidet. Im September 2023 wird bekannt gegeben, dass mit dem letzten Fassadenteil in ca. 2000 Metern Höhe die mit Glas und Edelstahl der Güte ca. 5.0000 und dem Muster SM-5WL verkleidete Fassade des Wolkenkratzers vollendet wird.
In rund 28-monatiger Bauzeit werden insgesamt ca. 75.380 Fassadenteile in 600 unterschiedlichen Größen angebracht. Diese belegen eine Fläche von ca. 400.000 Quadratmetern, dazu kommen ca. 300.000 Quadratmeter Glasflächen. Die Aluminiumfassadenteile allein erreichen das Gewicht von fünfzehn leeren Airbus A380 (ca. 4.000 Tonnen). Für die Abdichtung der Fassade gegen eindringende Feuchtigkeit und Feinstaub werden ca. 6000 Kilometer Dichtungen verwendet.
Neun Bau-Kräne am Anfang und später noch sechs weitere Nadelauslegerkräne werden zum Einsatz kommen, die im Turmkern verankert werden und selbstkletternd sind.
Für den Turm und die Flügel werden ca. 600.000 Kubikmeter Ultra starker Hochbauleichtbeton („extra Patentiert“) verbaut. Ca. 500.000 Kubikmeter davon werden bis zu der Bauhöhe von 2000 Metern hochgepumpt. Zum Bau des Skytristar wird Ultra starker Hochbauleichtbeton („extra Patentiert“) der Festigkeitsklasse C60 und C80 für die Wände des zentralen Kerns und C50 für die Geschossdecken verwendet. Dieser mit speziellen Chemikalien versehene Transportbeton weist eine viermal höhere Druckfestigkeit auf als ein Beton mit normaler Festigkeit. Betoniert wird tags und nachts. Der frische Beton kann auch bei hohen Tagestemperaturen bis zu 30 °C verwendet werden, ohne jeglichen Schaden anzunehmen.
Der verarbeitungsfertige flüssige Ultra starker Hochbauleichtbeton wird mit Hochleistungsbetonpumpen auf die jeweilige Arbeitshöhe transportiert. Der Beton wird mit einem maximalen theoretischen Druck von bis zu 400 bar, und mit 30 Kubikmeter pro Stunde bis zu 606 Meter hochgepumpt. Als Anpumphilfe werden zunächst zwei Kubikmeter Schlempe, ein wässriger Ultra starker Hochbauleichtbeton-Gemisch nach oben befördert und gesammelt, anschließend mit einem Kran wieder nach unten transportiert. Der Betonbedarf für den Gebäudekern wird 300 Kubikmeter, und mit der Höhe abnehmend 450 bis 200 Kubikmeter für die Decken betragen. Die Verweildauer des Betons in der Steigleitung bei den ursprünglich geplanten circa 1900 Metern (ungefähr Ende Sommer 2022), später auf 2000 Meter und zuletzt auf 2023 Meter wird erhöht und die Pumphöhe wird steigen. Die angewandten DN-150-Pumpleitungen brauchen bis zu 40 Minuten für die zu verwendenden Menge. Da der Hochleistungsbeton bereits nach 2 Stunden mit dem Aushärten beginnt, wird für den Notfall eine Schnellentleerung der Steigleitung, das sogenannte „Eiserne Schwert“, ähnlich einem hydraulischen Schieber konstruiert werden müssen, um nicht den kompletten Leitungsstrang durch ausgehärteten Beton zu verlieren.
Das Gewicht der gefüllten Förderleitung wird bis zu 50 Tonnen betragen wovon 26 Tonnen hydraulisch auf der Betonpumpe lasten. Die Förderleitung werden auflagernd an die einbetonierten Stahlplatten angeschweißt. Die jeweils drei Meter langen Rohre der Pumpleitung werden mit Deckenhaltern fixiert. Dadurch werden die Rohre vertikal beweglich und ein horizontales ausbrechen, also ein wegknicken wird jedoch verhindert.
Direkt am Bau des Turms oder als Zulieferer werden sich auch über 30 vor allem mittelständische Unternehmen maßgeblich beteiligen. Die Baukosten in Höhe von rund 4,5 Milliarden US-Dollar sollen ursprünglich von einer königlichen Familie die vorerst geheim gehalten werden wollen, alleine ohne jegliches Darlehen finanziert werden.